Umbau Nostalgie Radio


Hier noch ein kleiner Spaß meinerseits: ein NostalgieRadio. Ich hatte schon länger überlegt einen tragbaren Player zu bauen, den ich ggf. mal mit in die Garage, Schuppen oder Garten nehmen kann. Mein W-LAN ist eigentlich flächendeckend und sollte somit kein Problem sein.

 

Hin und wieder bekam ich auch ein altes, plumpes Nostalgieradio angeboten, allerdings will man so Klotz nicht unbedingt irgendwo stehen haben und von "tragbar" ist hier dann wohl auch nicht die Rede, also schaute ich mal, was es so gibt. Ein Radiogehäuse selber bauen wäre zwar eine Idee, da ich auch noch ein Touchscreen liegen habe und mit JiveLite sicher gut funktioniert, aber eigentlich wäre mein Wunsch erst einmal ein fertiges Radio kaufen zu wollen und das Innenleben umzubauen. Plötzlich sah ich zwei interessante Radios die gut aussahen und klein waren, zum Einen eine Miniaturjukebox und eben dieses MiniaturnostalgieRadio. Gekauft habe ich mir beide aber habe mit dem NostalgieRadio angefangen.

 

Die erste Hörprobe im originalen Zustand war ernüchternd schlecht. Klar war ein billiger Nachbau mit einer kleinen Tröte. Die Wände waren enorm dünn, aber was will man für das Geld erwarten?

 

 

Es hatte ein Kassettengerät, Laut-/Leiserknopf, Regler für Ton sowie FM/AM Knopf und Frequenzbandregler. Äußerlich wollte ich das Gehäuse so und evtl. die Knöpf funktionell belassen. Fakt ist, ich habe mich dann entschieden ein 16x2 LCD einzubauen und der Lautstärkerregel sowie der FM/AM Knopf sind mit in Benutzung, der Frequenzregler ist nur zur Show noch vorhanden. Vllt. gebe ich ihm aber auch irgendwann einen neuen Job

 

Leider habe ich nicht von jedem Schritt ein Bilder, aber ich denke man kann alls gut nachvollziehen.

 

Verwendete Teil:

 

- 12V Netzteil für Verstärker
- Wandler von 12V auf 5V für das Pi
- Raspberry Pi B+ (Rasbian Jessie + Squeezelite + Script für Display)
- 13er Coax Lautsprecher von JL
- 50 Watt China Verstärker

 

Ich habe damit angefangen alles was ich nicht benötigte rauszuschmeißen und habe mir die vorhandene Platine angeschaut, wie ich diese am Besten weiter verwerten kann.

 

 

Hier der alte Lautsprecher und der Neue

 

 

Zunächst hatte ich ein Adapterring angefertigt um den Lautsprecher fixieren zu können und habe das komplette Volumen genutzt. Eine Gießkanne hätte echt besser geklungen. Das Volumen war absolut nicht passend und mit den dünnen Wänden die ordentlich nachgeben konnten, konnte das auch nichts werden.

 

Das Gehäuse habe ich dann im Bereich des Lautsprechers die Wände verspachtelt, damit die Wände nicht mehr so dünn sind und ein Brett eingezogen sowie mit Dämmwolle gearbeitet. Das Volumen war somit optimal!

 

 

Für einen kleinen 13er Coax klingt das Ding echt super!

 

Wie man sieht habe ich das Ganze hier auch schon verkabelt. D.h. es ist ein 12V Netzteil drin, welches den 50 Watt Verstärker versorgt und von da ab ein Wandler für das Pi. Somit kann ich mit dem alten FM/AM Schalter alternativ das Gerät ein und aus schalten und kann ganz normal an eine 230V Dose dran.

 

Hier schon einmal die Vorbereitung mit Pi und dem Displayer (eigentilch auch mit einem Lautstärkeregler softwarseitig, allerdings habe ich es mir später überlegt und doch den vom Verstärker genommen)

 

 



Unschwer zu erkennen wollte ich es doch noch einmal versuchen mit der OnBoard-Soundkarte, aber bitte... holt euch einfach eine Alternative.. die OnBoard sind grottig und werden es vermutlich immer bleiben.



 

Links oben der Wandler, der gleich auf USB geht.

 

Sicher hätte man das Ganze noch etwas hübscher machen können aber wie jeder konnte ich es auch nicht abwarten das Ding komplett zu präsentieren. Wenn ich später Lust habe, werde ich das vllt. noch etwas ordentlich verlegen.

 

Auch die Rückplatte habe ich verstärkt, dass hier auch nicht so schnell etwas nachgibt.

 

 

Sicher hätte ich mir den Ausschnitt für das Pi sparen können, da ich nicht mehr dran muss, aber sicher ist sicher.

 

Da es sich hier um ein Pi B+ handelt und ich somit kein W-Lan habe, so hätte ich noch einen alten Netgearstick gehabt, da dieser zu lang ist habe ich mir einen USB-Winkel-Adapter bestellt.

 

 

Somit kann ich press an die Wand.

 

Hier wenn das Radio an ist aber der Player (Squeezelite) ausgeschaltet (Datum/Uhrzeit)

 

 

Und hier wenn er an ist und ein Lied spielt

 

 

Der Volumeregler ist übrigens der vom Verstärker, man hätte auch über ein alternativen Regler der das Softwareseitig steuert realisieren können, aber mir reicht das.

 

 

Das nächste Projekt wird dann ein Player sein, der (aktuell in Planung) ebenfalls mobil sein soll, aber auch direkt ansteuerbar ohne Handy oder PC und zwar über JiveLite kann man mit einem Touchscreen den Squeezeliteplayer auch direkt steuern was dann eben einen gewissen Touch hat ;)

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