Yamaha FZR 1000 Streetfighter

Ja ich weiß, Streetfighter sind "Geschmacksache" aber wie immer muss es ja bekanntlich einem selbst gefallen. Wie schon erwähnt, hänge ich zwar mein Hobby als Handwerker etc. nicht an den Nagel, ober komplette Umbauprojekte für Fahrzeuge, die im Straßenverkehr teilnehmen, wird es bei mir nicht mehr geben. Mal ein Paar Felgen etc. ok, aber mehr nicht, da ich nach all meinen Projekten offen gestanden keine Lust mehr darauf habe mich ständig mit dem Tüv rum zu ärgern. Jeder, der solche Umbauten im größeren Stil schon gemacht hat, weiß was ich meine.

Nun aber zu diesem Bike. Wer vllt. meine andere blaue FZR gesehen hat, könnte meinen, dass es sich hier um die selbe handelt. Vom Modell her ja, aber nein, ich habe diese nie umgebaut sondern diesmal fertig so gekauft wie Ihr Sie hier seht.

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Warum habe ich mir das Ding geholt bzw. worauf kam es mir dabei an?

Ja ich habe noch meine R1 und ja ich habe auch noch meinen selbst gebauten Chopper, keine Sorge, aber bei den beiden hatte ich immer das Thema, dass die Dinger aus meiner Sicht nicht für längere Strecken geeignet sind. Kurz gesagt wollte ich etwas, was zwar immer noch Spaß macht, aber für mich eine bessere Sitzposition hat, da ich merke, dass ich auch nicht mehr jünger werde.

Eigentlich hatte ich eine neuere R1 ins Auge gefasst, aber als ich diese sah und da ich eigentlich eher selten Fahrzeuge von der Stange habe, so habe ich mir diese angeschaut und zur Probe gefahren. Fakt ist, man sitzt erstaunlich gut darauf.

Da on top noch alles eingetragen war, war die Kaufentscheidung gefallen.

Natürlich, wie war es anders zu erwarten, standen auch hier einige Todos an, dazu zählten ein blankes Kabel am Frontscheinwerker, weshalb ständig die Sicherung rausflog und der linke Gabelsimmering musste getauscht werden.

Alles eigentlich recht schmerzfrei.

Wer mich kennt, der weiß, dass es aber dann auch gleich richtig gemacht wird und zwar habe ich bei der Gelegenheit natürlich beide Seiten gemacht und oben drauf, da ich eh schon fast alles abbauen musste, das Lenkkopflager getauscht.

Zunächst musste aber eine Möglichkeit her, das Bike anzuheben und das hier ist mein Konstrukt

 

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Sieht vllt. auf den ersten Blick etwas eigen aus, aber das hielt bombenfest und die Bauspriesen und der Balken haben sowieso kein Thema mit dem Gewicht.

Also gleich mal ran ans Werk und sämtlich Anbauteile ab, das Vorderrad heraus nehmen und die Raum der Gabelbrücke für die Gabelholmen lösen und diese auch entfernen.

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Danach kommt die Gabelbrücke runter.

 

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Und nun die restlichen Muttern lösen um die untere Galbebrücke heraus zu nehmen.

 

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Leider habe ich ab hier keine weiteren Bilder, aber es sollte klar sein, dass die reste der Lage noch entfernt werden müssen und natürlich das ganze rückwirkend wieder einbauen.

Bei der Gabel muss ich gestehen habe ich leider das Bilder machen vergessen, es sei mir verziehen, aber auch das kann man ohne Probleme nach Handbuch machen.

Was natürlich ärgerlich war, aber sich von den Kosten her glücklicherweise noch in Grenzen hielt war, dass der (ich sage jetzt keinen Ausdruck) Vorbesitzer mit dem Ding schon SEHR LANGE gefahren sein muss, da die komplette links Bremse verölt war vom Gabelöl! Natürlich kaum bis null Bremswirkung und alles versifft.

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Natürlich wurde alles penibel gereinigt und neue Bremsklötze auf beiden Seiten verbaut.

Soweit ist die gute wieder fit und macht schon Laune.

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